John Fiore vom Solo Nexus hat eine hochinteressante Anleitung verfasst, um Rollenspiele solitär zu geniessen, gleichgültig welches System benutzt wird.
Dabei übernimmt der Spieler quasi sowohl die Rolle der Helden, als auch des Spielleiters und zwar im Wechsel. Ich bin recht beeindruckt von der Vorgehensweise und in Absprache mit John werde ich es wohl für ein eigenes Rollenspielsystem verwenden, möglicherweise etwas abwandeln. Mal sehen…
2. Winter-OPC – Platz 5
Ich bin überaus zufrieden, habe ich doch bei all den überragenden Mitbewerbern mit meinem Beitrag doch noch Platz 5 geschafft. Erwartet habe ich das nicht und über die tollen Preise habe ich mich sehr gefreut.
Ich bin mal so frei, meinen Beitrag bereits jetzt schon öffentlich zu machen. Viel Spaß mit meiner kleinen Labyrinth-Lord Sandbox:
Deathwatch (Warhammer 40k) mit Apocalypse World Regeln
Und wieder ein Blogeintrag, der eigentlich nicht so recht zum Thema dieses Blogs passt. Momentan habe ich allerdings wieder eine Spielgruppe beieinander und endlich die Möglichkeit, mein Lieblingssetting zu leiten: Warhammer 40.000 – speziell die Deathwatch Ausrichtung. Allerdings sind meiner Meinung nach die Regeln total unbrauchbar für ein Gruppenspiel. Für Soloabenteuer könnte man sie vielleicht verwenden aber für das intensive Spiel mit Spielleiter und Spielern sind sie zu sperrig.
Zuerst habe ich eine Konvertierung mit OD&D versucht, wurde aber von meinen Spielern nur beschränkt angenommen. Der zweite Gedanke war, FATE zu nutzen, aber mit der Umsetzung bin ich nicht sehr weit gekommen.
Was mir sehr gut gefällt sind die Regeln von Apocalypse World bzw. deren Ableger Tremulus. Hier hatte ich mehr Erfolg und die Umsetzung hat meiner Meinung nach recht gut geklappt. Auch die erste Spielsitzung war spaßig und das System kam bei meinen Spielern sehr gut an, obgleich sie eher Systeme wie D20, Savage World oder Dungeon Slayer gewohnt sind.
Wer Interesse hat, sich das mal anschauen will, kann hier die drei Playbooks meiner Spieler runterladen und kurze Spielleiternotizen. Man muss allerdings ein bischen Ahnung von Apocalypse World bzw. Tremulus haben um damit was anfangen zu können. Viel Spaß:
Playbooks:
Blood Angels – Devator Marine
Dark Angel – Sturmmarine
Space Wolf – Taktischer Marine
Für den Spielleiter:
Notizen, Spielleiterzüge und ein paar Antagonistenwerte
Für Anregungen bin ich natürlich offen.
D&D 4E für ein bis vier Spieler und keinen Spielleiter
Das hier kommt jetzt vielleicht etwas unerwartet, aber ich habe das Teil schon länger auf der Platte und nie fertig gestellt (wie so einiges andere auch).
Worum geht es? Ich habe aus den D&D 4E Regeln den Brettspielaspekt (also taktische Kämpfe + skill challenges) herausdestilliert und in ein Abenteuer umfunktioniert. Somit kann das Abenteuer an sich ohne Spielleiter gespielt werden. Benötigt wird für dieses eigentlich nur das rote Starter Set. Natürlich tut man sich leichter, hat man Dungeon Tiles zur Verfügung oder vielleicht noch die anderen Essential Boxen. Notwendig ist es aber nicht.
Das Abenteuer einen gewissen Zufallsaspekt, ähnlich wie Diablo. Die Geschichte bleibt die Gleiche, nur die Räume sind gewissermaßen nicht immer die selben. Ich weiß noch nicht, ob weitere Abenteuer folgen. Möglicherweise muss die Technik etwas verfeinert werden. Mal sehen.
Hier könnt ihr das Ding ausprobieren:
D&D Abenteuer für ein bis vier Spieler und keinen Spielleiter
Stand der Dinge…
Es ist jetzt schon einige Zeit her, dass ich etwas geschrieben habe und dies hier soll nur als kleines Update dienen.
Wie ich bereits erwähnte, arbeite ich so oft es mir möglich ist am dritten Teil der Chroniken von Edena. Tatsächlich ist es aber momentan so, dass es meine Zeit kaum zulässt und ich komme nur sehr langsam voran.
Ich hoffe die Leser der Soloabenteuerreihe bringen etwas Geduld mit (und nach der Umfrage vom 9. Juni müssten das drei beinharte Fans sein
). Ich verspreche, mich zu bemühen, auch wenn mich das reale Leben derzeit arg in Anspruch nimmt.
Amkabab der Greis
Der dritte Teil der Chroniken von Edena steht also in den Startlöchern. Amkabab der Greis geht direkt da weiter, wo Der Traum des Avatars endete. Dem Geheimnis um das Mal der Genien wird auf den Grund gegangen und es wird eine unerwartete Wendung der Ereignisse geben. Auch einige bekannte Verbündete und Rivalen tauchen wieder auf. Mehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden.
Wann ich den dritten Teil fertigstellen kann, lasse ich noch offen, da viele andere Dinge meine Zeit beanspruchen. Ich werde aber so oft es mir möglich ist, an dem Abenteuer arbeiten.
Ruf der Legende oder weitere Soloabenteuer?
Obwohl ich ursprünglich die Soloabenteuer fortführen wollte, geistert eine andere Idee in meinem Kopf, der ich unbedingt Gestalt verleihen will. Dabei geht es um die Weiterentwicklung von Pfad der Legenden zu einem Rollenspielsystem, das eher für Gruppenabenteuer geeignet ist. Weiterentwicklung nicht in dem Sinn, dass zu einem noch komplexeren System wird, sondern im Gegenteil zu einer Vereinfachung der Regeln. Einfach und doch flexibel genug, um sowohl der Charakterbildung, als auch dem Spielfluss selbst einen gewissen Grad an Realismus zu geben. Dabei werde ich eigentlich hauptsächlich das Magiesystem aus Pfad der Legenden nutzen und den Rest über Bord werfen. Natürlich sollen dann in naher Zukunft auch Abenteuer für dieses neue Regelwerk erscheinen (aber eben keine Soloabenteuer).
Trotzdem möchte ich hier eine kleine Umfrage starten, ob ich vielleicht nicht eher die Soloabenteuer in Angriff nehmen soll, auch auf die peinliche Gefahr hin, dass eigentlich niemand wirklich interessiert, was ich mache